Von der Stadtmitte aus kommt man leicht mit dem Airportflyer für 8,50$ zum Flughafen, was nicht ganz billig ist, aber im Vergleich zu Auckland human ist.
Ohne Platzreservierung bekamen wir bei Jetstar trotzdem vier Plätze nebeneinander und der Flug von 1:05 Stunde verging wie im Flug, also im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich hatte als einzige eine Megahandtasche, die ich mir von Hannah geliehen hatte und musste meinen Schlafsack extra nehmen, weil er nicht in die Tasche gepasst hatte.
In Auckland angekommen standen wir dann vor unserem ersten Problem. Der Airbus nach Downtown kostete 16 $ pro Person, was uns eindeutig zu teuer war. Wir hatten bereits vorher gelesen, dass es für 16$ einen Discovery Pass für den ganzen Tag gibt, dieser aber nicht für den Airbus gilt. Wir haben uns dann also erstmal durchgefragt und schließlich noch fast eine Stunde am Flughafen verbracht. (Zum Glück hatten wir den erstmöglichen Flug genommen!)
Schließlich konnten wir uns im Bus 375 das Discovery Ticket kaufen und sind dann bis zu einer Haltestelle gefahren, wo wir in einen anderen Bus gestiegen sind, der nach Downtown fährt. Auch diese ganze Fahrerei hat insgesamt nochmal fast eine Stunde gedauert und war echt langweilig.
Endlich in Auckland City sind wir an der Universität ausgestiegen und haben uns am Skytower orientiert, den man von weit weg sehen kann.
Um auf den Tower zu kommen muss man dann nochmal schlappe 18$ hinblättern, aber die Aussicht war das Geld wert. Man kann die ganze Stadt sehen, nur leider durch Glasscheiben und an manchen Stellen ist der Fußboden durch Glas ersetzt. Auch im Fahrstuhl!
| Aufzug hoch zum Skytower |
| Bungeejumping vom Skytower |
| Sicht durch ein Spiegelrohr (hab den Namen vergessen) |
Danach haben wir uns gemütlich in einen Park zwischen Skytower und Universität geflackt (habe mal wieder ein neues deutsches Wort gelernt :D) und Lunch gegessen. Ich hatte allerlei Zeugs von meiner Gastfamilie gemopst und dadurch einmal Mittagessengeld gespart.
Danach sind wir noch zum Hafen gegangen und haben uns an den hübschen roten Laternen erfreut.
Schließlich hat uns der Freund der Gastmutter von Hannah mit dem Auto eingesammelt und zu sich nach Hause gefahren, wo wir netterweise übernachten durften.Bevor wir bei ihm ankamen, haben wir noch einen Zwischenstop auf dem Mount Eden eingelegt. Geniale Aussicht, aber verdammt windig.
Dadurch haben wir uns das Geld für die Unterkunft gespart. Dort angekommen haben wir unsere Taschen fix ausgepackt und uns dann entschieden mexikanisch Essen zu gehen (man gönnt sich ja sonst nichts). Ich hatte einen Wrap, der Tacos genannt wurde und Pommes mit Aioli und T-Sauce. Die Pommes waren echt genial, denn sie waren total anders gewürzt als normal. Auch die Salsasoße zum Wrap war selbstgemacht mit frischem Gemüse. Yummi!
Danach sind wir dann mit dem Zug in die Stadt gefahren und haben uns am Britomart Transport Centre mit Sarah getroffen. Sarah habe ich am Freitag vor genau zwei Monaten im Flugzeug kennengelernt. Wir flogen beide nach Neuseeland nur sie nach Auckland als Demi Pair und ich nach Wellington. War eine tolle Sache, dass wir es tatsächlich geschafft haben uns erneut zu sehen. Gemeinsam sind wir anschließend in ein Irish Pub gegangen. Hier habe ich echt meine Liebe zu Irish Pubs gefunden, denn es gibt iwie immer Livemusic :)
Die Musik war gut, der Cider auch, obwohl ich diesmal einen mit Pears haben wollte. Aber was solls.
Schön :) Erzähl doch noch mal ein bisschen von deiner Gastfamilie :)
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